Fiebertraum.

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Mein Kind, ich kann es nicht ertragen,
dich so zu sehen bricht mein Herz.
Bist doch so jung und musst dich plagen,
in dir pulsiert ein großer Schmerz.

Weißt nicht wohin mit dem Gefühl,
verstehst nicht, was mit dir passiert.
Hilflose Hände, viel zu kühl,
suchen was, das repariert.

Dein Atem rauscht in schweren Wogen,
Du hältst dich fest an meinem Arm.
In dir ist ein Sturm am toben,
Dein Herz, es pocht, es schlägt Alarm.

Ich bin gelähmt, kann dich nur halten,
bei Tag und auch die ganze Nacht.
Will als dein Beschützer walten,
doch fühl mich leer und ohne Macht.

Es bleibt nur hoffen, beten, bangen,
dass bald der Spuk vorüber zieht.
Du schaust mich an, mit roten Wangen
– ein Vogel, der am Boden liegt.

Doch dann, ich kann es deutlich seh’n,
ein Licht erscheint im dunklen Raum:
Dein Lachen ist so tausendschön,
weckt uns aus diesem Fiebertraum.

Autor: Luise Schmitt aka Konfettiherz.

 

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