Wer lacht, denkt nicht.

Es gibt da eine kleine Weihnachtstradition, eher so auf emotionaler Ebene. Alles, was ich in den vergangenen Monaten erlebt, gelernt, gefühlt, verloren und gewonnen hab, durchlebe ich am Ende des Jahres im Zeitraffer. Stroposkopartig blitzen Erinnerungen auf, schöne und weniger schöne, Erfahrungen, die mich verändert haben, Worte, die weh tun, Menschen und Momente, die bleiben. In diesen Tagen ist Zeit zum Atmen und Begreifen, zum Wünschen und Teilen. Bisher habe ich meine Gedanken zum Fest in kurzen Weihnachtsansprachen für die Familie festgehalten. Heute versuche ich es hier.

Gelandet.

Normalerweise gibt es solche Aussichten nur im Urlaub, jetzt aber ist das unser Zuhause - eine Erkenntnis, die noch etwas braucht, um wirklich im Kopf anzukommen. Das Herz immerhin, hüpft seit unserer Ankunft im Westerwald regelmäßig vor Freude auf und ab. Und das liegt nicht nur daran, dass wir hier gerade unseren Traum vom Leben auf dem Land verwirklichen, sondern vor allem an den Menschen.